Meine Philosophie

In der Begleitung von Menschen mit Demenz steht der Mensch im Mittelpunkt – nicht die Erkrankung. Mein Ansatz orientiert sich am personzentrierten Modell nach Tom Kitwood, das die Einzigartigkeit und Würde jedes Einzelnen betont.

Wir wissen, dass Menschen mit Demenz nicht mehr nach unseren gewohnten Regeln und Normen leben. Je nach Fortschreiten der Erkrankung verändert sich ihre Wahrnehmung und ihre Welt. Daher ist es unsere Aufgabe, uns auf ihre Welt einzulassen, ihre Bedürfnisse zu verstehen und mit Geduld sowie Toleranz auf sie einzugehen.

Mein Ziel ist es, die grundlegenden psychischen Bedürfnisse wie Trost, Bindung, Einbeziehung, Beschäftigung und die Wahrung der Identität zu erfüllen. Dabei geht es mir nicht darum, Defizite zu betonen, sondern die Lebensqualität zu steigern und den Menschen in seiner Einzigartigkeit zu respektieren.

Gleichzeitig ist es mir wichtig, auch die Angehörigen in den Blick zu nehmen. Sie brauchen ebenso Entlastung und Auszeiten, um neue Kraft zu schöpfen. Ich unterstütze Angehörige dabei, einen neuen Blick auf den Menschen mit Demenz zu entwickeln und so das Zusammenleben zu erleichtern. Meine Aufgabe ist es, die Angehörigen zu stärken, ihnen Pausen zu ermöglichen und sie in ihrer Rolle zu unterstützen.

So schaffe ich eine ganzheitliche, empathische Begleitung, die sowohl den Betroffenen als auch ihre Angehörigen in den Mittelpunkt stellt.